Griechenland war nur der Anfang

EU Krisenmanagement und
Perspektiven des Widerstandes

Sonia Mitralia (Kokkino Griechenland, Athen) spricht am

Do. den 2.September, 19.30h im Kulturzentrum „Paradox“,

Großer Saal, Bernhardstr., Bremen

Steigende Staatsverschuldung in der EU, Griechenland am Rande des Bankrotts, der Euro droht zu straucheln und auf den Finanzmärkten wird gejubelt. Die Menschen in Griechenland wehren sich mit sozialen Unruhen und Generalstreiks gegen die massive Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen.

28.4.: 170 AktivistInnen besetzten Leiharbeitsfirma

Euromayday-Aktion gegen Prekarisierung und Ausbeutung war voller Erfolg

    Beitrag bei Weser Kurier online (mit Video)

    Bericht beim Radio Bremen Magazin "buten un binnen"

    Rund 170 Leute haben in Bremen am 29. April kurzzeitig eine Leiharbeitsfirma in der Bremer Innenstadt besetzt. Das Bremer mayday-Bündnis hatte zu einer Kundgebung gegen Prekarisierung und Ausbeutung aufgerufen, in deren Anschluss dann die Besetzung stattfand.

    Euromayday-Action against precarity and exploitation - Thursday, 29. of April, 15:30 , Liebfrauenkirchhof

    Englische Übersetzung des Aufrufs

    Euromayday Bremen has continued working on precarity since the last Euromayday Parade. Throughout summer 2009, there were solidarity actions for a Emmely, a worker in the chemist-chain Schlecker who was sacked because she allegedly stole a token worth 1.30 Euro. It turned out that his kind of "sacking on suspicion" is nothing unusual, and that the Schlecker corporation is planning pay-reductions up to 40 %.
    This led to continuous protests in Bremen and elsewhere.
    Some active Schlecker workers, Mayday activists, the network "we won't pay for your crisis", the service trade union verdi, neighbours, customers and many more kept causing trouble for the local Schlecker-outlets.

    Her mit dem schönen Leben – für alle, weltweit!

    Auftakt zum 1. Mai // Euromayday-Aktion gegen Prekarisierung und Ausbeutung am Do., 29.4., 15:30 Uhr, Liebfrauenkirchhof
      Für die meisten Leute ist das Interessanteste am 1. Mai die Frage, auf welchen Wochentag er fällt. In dieser Hinsicht ist 2010 ein schlechtes Jahr. Aber auch ansonsten: Es ist Krise. Die Wirtschaft leidet. Wer in solchen Zeiten für mehr Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen eintritt, macht doch alles nur noch schlimmer! Oder? Die Welt in der Krise - Rettungspakete für alle?

      5.3.2010: Besetzung der Bremer FDP-Zentrale

      Am 5. März 2010 haben AktivistInnen des Bremer mayday-Bündnisses und des Bündnisses "Wir zahlen nicht für eure Krise" die lokale FDP-Zentrale besetzt.

      5.2.2010: flashmob in der Wätjenstraße...

      „Stromausfall“ am Nachmittag verhindert Schnäppchen-Jagd bei Eröffnung des zweiten Bremer Schlecker XL-Marktes

      Schlecker: Wir kommen wieder

      Flugblatt-Aktion vor Schlecker-Filiale in der Wätjenstraße (HB-Riensberg)

      Am 7. 1. haben AktivistInnen vom mayday-Bündnis vor einer Schlecker-Filiale in der Wätjenstraße Flugblätter verteilt. Ziel der Verteilung war es, rund um die am selben Tag schließende Schlecker-Filiale PassantInnen und KundInnen darauf hinzuweisen, dass in wenigen Wochen am gleichen Ort in neuer Verpackung ein "SchleckerXL"-Markt eröffnet wird. Und ihnen zu sagen, mit welchen Verschlechterungen das für die Beschäftigten verbunden ist: weniger Lohn, weniger Urlaub und Neubeginn der Beschäftigung mit halbjähriger „Probezeit“ nach jahrelanger Arbeit bei Schlecker.

      Aktion: Geldbeschaffung!

      Do., 17.12., 15:30 Uhr, vor der Bürgerschaft

      Film von der Aktion des Bremer Bündnisses "Wir zahlen nicht für eure Krise" bei youtube

      Bremen ist pleite. Jeder Dritte im Land Bremen ist arm. Es fehlt an Geld für ein vernünftiges Schulsystem, für Armutsbekämpfung und Jugendarbeit in den Stadtteilen, für ausreichend Stellen im öffentlichen Dienst, für gute Hochschulen, für öffentlich geförderte Beschäftigung und energetische Sanierung, für einen klimafreundlichen, billigen öffentlichen Nahverkehr, und und und.

      Ab 2011 soll es noch härter werden.

      XL-Terror bei Schlecker

      Drogerie-Discounter eröffnet XL-Märkte auf Kosten der Beschäftigten - Schwarz-Gelb legt nach

      Schon seit Jahren steht der Name Schlecker für miese Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und die Bekämpfung von Betriebsratsgründungen. In vielen Filialen ist es üblich, dass eine Mitarbeiterin allein für die gesamte Schicht verantwortlich ist. Dass sie auch krank zur Arbeit kommt, auf Toilettengänge möglichst verzichtet und unbezahlte Überstunden in Kauf nimmt, wird wie selbstverständlich vorausgesetzt.

      Gewinnmaximierung auf Kosten der Beschäftigten

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